Seite 28-29 - Inside out 4/2014

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Wissen
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Studium und Promotion
Psychologie an der
Universität Heidelberg
Berufliche Stationen (u. a.)
- Mitglied und Ausbilderin bei Tops München-
Berlin e.V
- Organisationberaterin, Organisationsent-
wicklerin und Trainerin im Bereich Personal
und Management der Audi Akademie GmbH,
Ingolstadt
- Selbstständig im Bereich Projektmanage-
ment, Organisationsberatung und Coaching
- 2. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft
für Gruppendynamik und Organisationsdyna-
mik (DGGO)
Organisations- und Gruppenpsychologie be-
geistert mich,
weil jede große Idee eine pas-
sende Organisationsform braucht.
Den Studierendenmöchte ichmitgeben:
Nur
theoretisch können Sie es nicht lernen, in Grup-
pen und bei Veränderungsprozessen in Orga-
nisationen Einfluss zu nehmen und Ihre Pro-
jekte zu verfolgen. Sie müssen sich was trauen,
jede Menge Fehler machen, bereit sein, sich da
auseinanderzusetzten, wo es menschelt und
sich auch mal zu blamieren, sonst finden Sie
nie raus, was Ihnenmöglich wäre. Dass Theorie
schadet, habe ich damit aber auch nicht gesagt.
Als Ausgleich zur geistigen Arbeit
gehe ich
gerne ins Museum oder ins Theater, trinke star-
ken Tee oder lasse mich bekochen.
Das letzte gute Buch, das ich gelesen habe
hat mich auf Köln und seine Umgebung ein-
gestimmt: Hanns-Josef Ortheil
Die Erfindung
des Lebens.
Auf meinemmorgendlichen Weg zur Hoch-
schule
freue ich mich an der aufwachenden
Stadt und daran, dass Köln viel schöner ist, als
ihr Ruf.
Neue Gesichter
Die neuberufenen Professorinnen und Professoren der Fachhochschule Köln
Prof. Dr. Babette Julia Brinkmann (45)
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
Lehr-/Forschungsgebiet: Psychologie, Schwer-
punkt Organisations- u. Gruppenpsychologie
Studium und Promotion
Chemie an der
RWTH Aachen, ausgezeichnet mit der
Borchers-Plakette der RWTH Aachen
Berufliche Stationen (u. a.)
- Forschungsaufenthalt am Institut für Anor-
ganische Chemie der ETH Zürich
- Prozesschemiker und Laborleiter, Oxea
GmbH, Oberhausen-Holten
- Zertifizierter Six Sigma Black Belt
Industrielle Synthesechemie begeistert
mich,
weil ich den Studierenden vermitteln
möchte, wie man chemische Prozesse aus
dem Labor in die großtechnische Produktion
überführt und wie auf diesemWeg aus einer
Idee ein reales Produkt wird.
Den Studierendenmitgebenmöchte ich,
dass
es sich lohnt, sich in jedem Fach voll auf das
Studium einzulassen; gerade auf die Dinge, die
man im ersten Moment als lästige Pflichtauf-
gabe empfindet.
Das letzte gute Buch, das ich gelesen habe,
ist
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg
und verschwand
von Jonas Jonasson. Ein sehr
kurzweiliges und unterhaltsames Buch. Kann
ich nur weiterempfehlen!
Auf meinemmorgendlichen Weg zur Hoch-
schule
hoffe ich, dass ich mich für die richtige
Autobahn entschieden habe und so ohne Stau
nach Leverkusen komme.
Den Campus
in Opladen erwarte ich voller Vor-
freude, da ich auf die neuen Möglichkeiten ge-
spannt bin und sich mein Weg zu meinem Ar-
beitsplatz verkürzt.
Meinen Lieblingsplatz in Leverkusen
habe
ich noch nicht gefunden.
Prof. Dr. Matthias Eisenacher (33)
Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften
Lehr-/Forschungsgebiet: Industrielle Synthese-
chemie
Studium
Elektrotechnik an der RWTH Aachen
Promotion
Medientechnik an der Tech-
nischen Universität Ilmenau
Berufliche Stationen (u. a.)
- wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich
Akustik und Medientechnik, TU Ilmenau
- Projektleiter am Exzellenz-Cluster „Centre for
Quantifiable Quality of Service in Commu-
nication Systems“, Norwegian University of
Science and Technology, Trondheim
- Projektleiter am Department of Electronics
and Telecommunications, Norwegian Univer-
sity of Science and Technology, Trondheim
Als Kind wollte ich
wie so viele andere Jungs
Baggerfahrer werden. Und Feuerwehrmann.
Und Entdecker. Jetzt bin ich alles zusammen.
Als Student war ich
enttäuscht von meinem
theorielastigen Studium – bis zu dem Zeit-
punkt, an dem ich an meinem ersten eigenen
Projekt arbeiten durfte.
Den Studierenden möchte ich mitgeben,
dass es gut ist, häufiger mal die Perspektive zu
wechseln. Ein längerer Auslandsaufenthalt, zum
Beispiel während des Studiums, ist dafür ideal.
Als Ausgleich zur geistigen Arbeit
brauche
ich Musik in allen Variationen.
Auf meinemmorgendlichen Weg zur Hoch-
schule
bringe ich meine jüngste Tochter zur
Schule und freue mich, dass ich nicht aufs Auto
angewiesen bin, um zur Hochschule zu gelan-
gen.
Meinen Lieblingsplatz in Köln
muss ich noch
finden – nach ein paar Wochen in Köln kenne
ich mich noch nicht wirklich aus.
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Reiter (44)
Fakultät für Informations-, Medien- und
Elektrotechnik
Lehr-/Forschungsgebiet: Produktionstechnik
audiovisueller Medien
Studium
Biomedizintechnik, Universidad Ibe-
roamericana, Mexico-Stadt; Bioengineering,
University of Washington, Seattle, USA
Promotion
École nationale supérieure de
télécommunications (ENST), Paris
Berufliche Stationen (u. a.)
- Entwicklungsingenieurin für das Center for
Health Technology Information des mexika-
nischen Gesundheitsministeriums
- Technologieberaterin für die deutsch-mexi-
kanische Industrie- und Handelskammer
- Gastprofessur für Bioinformatik am
Fraunhofer Institut SCAI
- Professorin für Programmierung und Nume-
rische Simulation an der Hochschule Ulm
- Sachverständige für den mexikanischen Ver-
band Transparency International zu Personal-
Identification-Projekten der mexikanischen
Bundes- und Landesregierungen
Als Kind wollte ich
Wissenschaftlerin werden.
Als Studentin
war ich vomAusland begeistert.
Mein Studium habe ich in vier unterschiedli-
chen Ländern durchgeführt.
Physik, Lasertechnik und Dünnschicht-Elek-
tronik begeistern mich
,
weil Automatisie-
rungstechnik die Fähigkeiten der Menschen er-
weitert. Auf Gebieten wie der Medizintechnik
kann die Automatisierungstechnik zumBeispiel
dazu beitragen, Menschenmit körperlicher Be-
hinderung etwas mehr Komfort zu bieten.
Den Studierenden möchte ich
die Begeiste-
rung mitgeben, dass man mit harter Arbeit,
Geduld und Fleiß alle Ziele erreichen kann, die
man sich gesetzt hat.
Das letzte gute Buch, das ich gelesen habe
ist
A casual Vacancy
von J. K. Rowling. Sie kann
auch ohne Harry Potter gute Geschichten er-
zählen!
Prof. Dr. Maria-Elena Algorri (48)
Fakultät für Informatik und Ingenieurwissen-
schaften
Lehr-/Forschungsgebiet: Automatisierungs-
technik, Schwerpunkt Softwareentwicklung
Studium
Elektrotechnik an der RWTH Aachen
Promotion
RWTH Aachen
Berufliche Stationen (u. a.)
- Lehrbeauftragter für elektrische Bordnetze
und Energiemanagement im Automobil,
Duale Hochschule Baden-Württemberg
(DHBW), Friedrichshafen
- Geschäftsbereichsleiter Elektronik und
Antrieb sowie Sachgebietsleiter Energieeffi-
zienz, Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen
Aachen mbH
- Leiter des Projekt- und Produktmanage-
ments sowie Leiter des Vertriebs und der
Geschäftsfeldentwicklung, DSA – Daten- und
Systemtechnik Aachen GmbH
- Mitglied des Technischen Beirats der CITA,
Brüssel, International Motor Vehicle Inspec-
tion Committee
Als Kind wollte ich
tolle Autos bauen und
diese sehr schnell fahren.
Fahrzeugtechnik und -elektronik begeistern
mich,
weil es immer etwas Neues zu entdecken
und zu entwickeln gibt, umAutos sparsamer, si-
cherer und weiterhin zum Erlebnis zu machen.
Elektronik ist dabei das Herzstück zur Verbin-
dung der unterschiedlichsten Disziplinen.
Den Studierenden mitgeben möchte ich
keine graue Theorie. Sie sollen sofort erken-
nen, was sie mit dem neuen Wissen anfangen
können. Wenn ich es dann noch schaffe, eine
Kultur des Verstehenwollens zu fördern, stimmt
mich das zuversichtlich.
Als Ausgleich zur geistigen Arbeit
arbeite ich
handwerklich imHaus oder imGarten oder ma-
che schöne Ausflüge mit meiner Familie.
Auf meinemmorgendlichen Weg zur Hoch-
schule
bin ich sehr früh unterwegs, freue mich
im Auto über gute Musik, gehe die Vorlesun-
gen durch und versuche Stress zu vermeiden.
Prof. Dr. Toni Viscido (39)
Fakultät für Fahrzeugsysteme und Produktion
Lehr-/Forschungsgebiet: Fahrzeugtechnik u.
-elektronik
Im zweiten Halbjahr 2014 starten 15 neuberufene Professorinnen
und Professoren an der Fachhochschule Köln. Wie sie die Studieren-
den für ihr Lehrgebiet begeistern wollen und wie sie sich selbst als Stu-
dentin und Student erlebt haben, verraten sie im Kurzporträt.
Studium
Mathematik und
Informatik an der
Universität Dortmund
Promotion
an der Technischen Universität
Dortmund
Berufliche Stationen (u. a.)
- Projektmanager, Informatik Centrum Dort-
mund e. V.
- Projektmanagement und Vertrieb, NuTech
Solutions GmbH
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl
für Algorithm Engineering, Technische Univer-
sität Dortmund
- IT-Manager, LogIn GmbH, Schwelm
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fachhoch-
schule Köln
Als Kind wollte ich
fliegen, Astronaut oder Pi-
lot werden.
Angewandte Mathemathik begeistert mich,
weil die Anwendung der Mathematik in der Re-
gel eine Kombination mit anderen MINT-Fä-
chern erfordert. Es ergeben sich immer neue
Herausforderungen und einfache Prinzipien
können zu erstaunlichen Ergebnissen führen
– wunderbar.
Den Studierenden möchte ich
ein wenig Be-
geisterungmitgeben sowie gute Strategien für
und viel Spaß am lebenslangen Lernen.
Als Ausgleich zur geistigen Arbeit
brauche
ich
Familie, Sport (Volleyball), Musik, ein gu-
tes Buch.
Das letzte gute Buch, das ich gelesen habe,
ist Tad Williams:
Der Blumenkrieg.
Auf meinem morgendlichen Weg zur Hoch-
schule
fahre ich azyklisch und höre Radio (mit
Informationen zu aktuellen Ereignissen) – ist
beides gut.
Prof. Dr. Boris Naujoks (44)
Fakultät für Informatik und Ingenieurwissen-
schaften
Lehr-/Forschungsgebiet: Angewandte
Mathematik